Röde Orm Überführungstörn 26. April - 1. Mai : Elan 1st Trip Ticker

01.05.07 - 21.30 Uhr
Die überführungscrew verlässt als letztes das Boot. Alle nehmen mit Wehmut Abschied, ein komisches Gefühl, das Boot zu verlassen! Alle haben es ins Herz geschlossen und wollen am liebsten gleich morgen früh wieder ablegen!



01.05.07 - 16.00 Uhr
Unterwegs begegnen wir der ASV-Flotte zu Lande und zu Wasser. Wir kreuzen unter Genua 4 (Wolfgang Fock) und vollem Groß. Wir laufen Wedel an, wo uns schon zahlreiche ASVer willkommen heißen. Ein sehr eindrucksvoller Törn neigt sich dem Ende zu. Wir klarieren das Boot und erklären, zeigen, diskutieren freuen uns gemeinsam über unser neues Flaggschiff!

01.05.07 - 13.00 Uhr
Boot kennenlernen. Wir tuckern bei wenig Wind und letzter Tide gen Hamburg. Bei den Neuankömmlingen vergeht die Zeit wie im Fluge. Alles wird inspiziert, die überführungscrew präsentiert und erklärt das Schiff.

01.05.07 - 11.17 Uhr
In der Schleuse begrüßt Mike Rasmus mit einem eigens mitgebrachten Sherry und bittet für unser neues Flaggschiff stehts um sicheres Geleit. Auch die Crew geht nicht leer aus.

01.05.07 - 11.05 Uhr
Mit strahlenden Augen erblicken wir Mike, Jan und Christoph am Steg im Schleusenvorhafen. Nachdem alle an Bord sind, warten wir keine 15 Minuten auf die Schleuse - Vielen Dank an das NOK-TEAM!

01.05.07 - 06:10 - 11.00 Uhr
Kaffee unterwegs, Morgennebel auf dem Kanal. Unvergessliche Minuten in unwirklicher Sonnenaufgangsstimmung. Wir frühstücken wenig und polieren und putzen. Das gesamte Deck wird gewaschen, immer noch liegen Metall- und Kunststoffspähne an Deck. Teile der Crew holen ihr Schlafdefizit nach. Keiner von uns hat die letzten Nächte mehr als fünf Stunden geschlafen. Auch aus dieser Warte genießen wir den NOK.

01.05.07 - 06:10 Uhr
10 Minuten später als geplant verlässt das Boot geräuschlos seinen Liegeplatz. Zwei Mitsegler haben den Weg zu den Sanitäranlagen noch geschafft. Der Motor geht erst an, als dass Boot schon den Steg verlassen hat - keiner der anderen Mitsegler soll geweckt werden (aber nicht auch noch das Ablegen mit einem Duschgang verzögern...)

30.04.07 - 23:00 Uhr
Abendessen, ein langer Tag geht zu Ende - doch nicht ganz, morgen sollen Tagesgäste ab Brunsbüttel mitfahren. Nach zig Telefonaten steht die Organisation und wir sind für kommenden Tag 10.45 Uhr an der Schleuse verabredet.

30.04.07 - 20:00 Uhr
Bis zum Eintreffen in Rendsburg wird das Boot geputzt und wie auf der Bootsausstellung aufgeräumt. Ulis leuchtende Augen danken der Crew für diesen perfekten Einsatz! Selbst Chromteile wurden mit Süßwasser abgewaschen!!

30.04.07 - 16:00 Uhr
Einschleusen in den NOK. Das Treffen mit TOKE und ODDNY in Brunsbüttel muss abgesagt werden. Stattdessen laden wir Ulrich Stahl mit Frau zur ersten VIP-Besichtigung nach Rendsburg ein.

30.04.07 - 14:00 Uhr
Alle Arbeiten wurden vom ELAN-Servicepoint in Laboe erledigt. Der Skipper kontrolliert die komplette Ruderanlage und weitere Schrauben werden gesichert. Auch die Ruderanschläge müssen neu justiert werden. Diese Mängel hätten eigentlich bei der Werft in Slowenien bemerkt werden müssen! So hatte die Belastung der vergangenen Tage für Mensch und Material doch ihrem guten Zweck!

30.04.07 - 9:15 Uhr
Die Mitarbeiter des Service-Points empfangen uns und nehmen beim Anlegen die Leinen an - perfekter Service!!

30.04.07 - 8:30 Uhr
Auslaufen zur Werft in Laboe: gestern haben sich bei Welle und gut 5 Windstärken der Ruderquadrant und das Steuerrad auf dem Konus gelöst. Wir laufen den ELAN-Servicepoint in Laboe an, da sich sie Sicherungen der Bouwdenzüge gelöst haben. Alle anwesenden Vorstandsmitglieder sind froh, dass dieser Fehler nicht erst auf einer Langstreckenregatta aufgetreten ist!

29.04.07 - 20:48 Uhr
Nach einigen Test-Manövern auf der Kieler Förde liegt unser 12m ASV Cruiser-Racer wieder funkelnd im Sonnenuntergang vom Yachthafen Düsternbrook / Kiel.

29.04.07 - 19:00 Uhr
Kurzstopp beim ASV Kiel, um Uwe an Bord zu nehmen.

29.04.07 - 18:45 Uhr
Kieler Förde: Segel geborgen Höhe Yachthafen Düsternbrook.

29.04.07 - 17:50 Uhr
Eingang Kieler Förde: Spi geborgen, unter ausgerefftem Groß und Genua 4 (Wolfgang Fock) geht es an Laboe mit 7,8 Ktn vorbei.

29.04.07 - 17.30 Uhr
Wir bemerken leichtes Spiel in den Bowdenzügen der Ruderanlage. Es klackt ein wenig. Aus Sicherheitsgründen geht der Spi sofort runter.

29.04.07 - 16:59 Uhr
Kieler Bucht: Passieren Kiel Leuchtturm unter Spi bei moderater Welle.

29.04.07 - 15:30 Uhr
Der erste Sonnenschuss! Allen wird bewusst, welche Kraft hinter einem Spi von 117 qm steht. Alles bleibt heil und beim zweiten Anlauf liegt die Elan wieder auf Kurs. Nachdem sich die Aufregung gelegt hat, bereiten wir die erste Schifte vor. Leider sind die Barberhauler noch nicht wieder aufgetaucht (wir finden Sie beim Aufräumen im NOK, nachdem die Werft uns freundlicherweise den letzten bekannten Standort verraten hat (auf dem Schapp im Vorschiff!!)), so dass das Manöver länger als geplant dauert. Nach der Schifte liegt Kurs Kieler Förde an. Unvermindert der Bootsspeed unter einfach gerefftem Groß konstant über 8 Ktn.
29.04.07 - 14:25 Uhr
Hohwachter Bucht: Spi ist gesetzt - 8 Ktn. Die Sonne brät uns schön durch. 4 Bft.

29.04.07 - 13:20 Uhr
Fehmarnsund. Soeben passieren wir die Fehmarnsundbrücke - Kurs 305 Grad. Knapp 3m zwischen Fahrbahndecke und Windex.

29.04.07 - 10:00 Uhr
Wir sind froh Fehmarn erreicht zu haben. Damit sind die letzten Etappen sehr gut planbar. Da die Tide uns in Brunsbüttel lediglich morgens oder abends günstig geht, entscheiden wir uns, lediglich bis Kiel zu fahren und einen ganzen Tag für den Kanal vorzusehen. Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, in Ruhe duschen - das gab es die letzten Tage nicht.

28.04.07 - 18:48 Uhr
Burgstaaken: Nach 79,91 SM längsseits beim kleinen "Max" (Hanse 371) :) Wir sind erleichtert und überrascht, denn seit dem Ablegen sind wir effektiv nur knapp 10 Stunden unterwegs gewesen, die langsamsten davon unter Motor mit 7 Knoten (die erste 5 Stunden)!! Damit haben wir eine für zwei Tage vorgesehene Strecke an einem Tag wie im Fluge gefahren!



28.04.07 - 18:30 Uhr
Einlaufen in Burgstaaken, da Burgtiefe sehr unruhig war.

28.04.07 - 17:50 Uhr
Segel geborgen. Der Vierzylinder Volvo Penta und der Vierflügel-Drehflügel-Propeller (sponsored bei SPW GmbH Bremerhaven www.spw-gmbh.de) können nun zeigen, dass auch bei Welle und 5 Bft von vorn die Leistung bereit steht. Wir sind mit den Fahrtest sehr zufrieden. Dank der sehr guten Beratung durch die Firma SPW war die Wahl des VARIPROP die richtige Entscheidung: VARIPROP 4-Blatt

28.04.07 - 17:00 Uhr
Vor Fehmarsund-Brücke: Spi geborgen und Kurs auf Burgtiefe. Es hat auf 5 Bft aufgefrischt und wir testen die ELAN hart am Wind. 1 Reff im Groß und Genua 4 (Wolfgang Fock). Die Seerelingstützen werden durchs Wasser gezogen! Das Boot ist prima zu halten und läuft gute Höhe und sehr guten Speed. Das Großsegel steht sehr gut - wir freuen uns über den guten Schnitt und jede einzelne der durchgelatteten Segellatten! Vor dem Wind treibt ja auch ein Ballen Stroh (zwar eher selten mit 11 Knoten) - hart am Wind werden die HOOD-SEGEL auf die erste harte Probe gestellt und wir sind sehr sehr zufrieden!

28.04.07 - 16:40 Uhr
Eingang Lübecker Bucht: 11 Ktn unter Spi!!! Das Sumlog registriert als TOP-Speed 11,1 Knoten. Wir smsen der Werft unsere Geschwindigkeit und erkundigen uns vorsichtig nach dem Elan 40 TOP-Speed: 15,3 kn!! Wir hoffen für den morgigen Tag auf mehr Welle und etwas mehr Wind und nehmen die Herausforderung an! Endlich konnten die nagelneuen HOOD-SEGEL zeigen, was in Ihnen steckt. Alle sind begeistert vom perfekten Stand der Segel - Speed kommt nicht von ungefähr! Danke an das Team von HOOD-Sails in Rellingen !

28.04.07 - 12.00 Uhr
Die bisher ölglatte Ostsee beginnt sich ein wenig zu kräuseln. Wir setzten probehalber das nagelneue Groß. Der Autopilot übernimmt das Steuer und alle Mann versammeln sich auf dem Vorschiff - der Spi wird das erste mal angeschlagen und bei doppelten Spischoten gibt es einiges zu bedenken, zu erklären und zu diskutieren. Als der Spi endlich gezogen werden kann, laufen alle bis auf eine Schot klar - bei dem schwachen Wind kein Problem und ein guter didaktischer Beweis, dass sehr große Sorgfalt beim Anschlagen geboten ist. Das Boot läuft plötzlich 6 Knoten, etwas weniger als unter Motor, so dass wir diesen trotzdem ausgeschaltet lassen. Nach dem Verkehrstrennungsgebiet dürfen wir 30 Grad anlufen - fast halber Wind für den Spi. Ein kribbeln macht sich bemerkbar... der Speed klettert. Der Motor gerät angesichts von über 7 Knoten in Vergessenheit - Begeisterung macht sich breit. "Das ist ja Sport!" hört man Crewmitglieder rufen, die gegen das einfallende Ohr mit dem Schotmann an der Winsch kämpfen. Es briest weiter auf. Die auf Vorsicht genommene Höhe kann zugunsten eines besseren Windeinfallswinkels von zwischen 110-120 Grad und weniger Schräglage hergegeben werden. Die 8 Knoten werden das erste mal gesehen. Fotoaparate halten diesen Augenblick fest - doch es briest weiter auf, und so werden immer neue Bilder mit immer höheren Zahlen geschossen!

28.04.07 - 9:45 Uhr
Seit 2,5 Stunden sind wir wieder bei Windstille unterwegs. Kurs 268 Grad. Pos 54 Grad 29,92'N, 012 Grad 42,80'E

27.04.07 - 20:50 Uhr
Sicher im idyllischen Hafen von Barhöfft festgemacht. Der erste Tag mit dem neuen Schiff neigt sich dem Ende. Wir genießen frischen Hornfisch in einer 3 km vom Hafen entfernten Kneipe.

27.04.07 - 19:05 Uhr
Aufgrund des guten Wetters haben wir uns entschieden, heute noch den Hafen Barhöft anzulaufen (5,5 nm entfernt). In Stralsund ist Daniel an Bord gekommen und Gode an Land gegangen.

27.04.07 - 17:40 Uhr
Klappbrücke von Stralsund passiert. Unser Boot befand sich in guter Wartegesellschaft von weiteren 3 Fabrikneuen Yachten von Hanse und co. :). Wir vergleichen die Boote und sind zufrieden mit unserer Entscheidung für eine ELAN 40! Der Hafen von Stralsund ist in Sichtweite.

27.04.07 - 16:40 Uhr
Strelasund: 7nm bis Stralsund. Der Volvo läuft mit 2500 U/min, 7,80 Kts. Sonnenschein total.

27.04.07 - 13:55 Uhr
Crew und Röde Orm starten gen Nordosten zur ersten Etappe nach Stralsund. Es herrscht Windstille. Der Vierzylinder bekommt seine erste Aufgabe. Es gilt die Hubbrücke bis 17.20 Uhr zu erreichen, wir berechnen die Ankunftszeit mit dem Taschenrechner!

27.04.07 - 12.25 Uhr Noch Kröslin Marina
Am Schiff werden die letzten Kabel gezogen. Die Stichsäge brummen am Rumpf. Wir setzen den Sumloggeber mit vereinten Kräften ein! Das Schiff bleibt fast trocken! Das Boot ist nun vollständig bezahlt! Wir sind stolz, was der Verein auf die Beine gestellt hat und bereiten uns auf das Ablegen vor. Leinen werden gespleißt und Diesel vollgetankt. Der Wind ist eher flau und wir müssen im gesamten Bodden im Fahrwasser bleiben, da die Heringssaison angefangen hat.
Tim



27.04.07 - 11:55 Uhr Kröslin Marina
Die Restarbeiten am Boot werden unter blauem Himmel abgeschlossen. Leuchtmittel werden ersetzt, kleine Tischlerarbeiten erledigt, das Segelkleid angepasst. Gleich folgt noch das Einsetzen des SpeedSensors (Austausch gegen Blindstopfen).
Mathias Fischer

27.04.07 - 3:00 Uhr Kröslin Marina
Wir lesen die Mail von Maria und montieren die vermisste Webcam! Welch Glück für uns, dass das Online-Kontingent nun mit diesem Bild zu Ende geht!
Mathias Fischer



27.04.07 - 2:50 Uhr Kröslin Marina
Nach dem Probeschlag verstauen wir die 50 m langer Ankerkette Hand über Hand. Der Versuch, sie im Sack an Bord zu hiefen, schlug fehl - sie ist einfach zu schwer. 21.30, Pause im Yachthafenrestaurant. Wir essen gut und gemütlich, notieren dabei letzte Kleinigkeit, die morgen vor der Abreise noch zu klären sind. Dank des durch den Geschäftsführer Falk Morgenstern persönlich verliehenen Firmenwagen brechen wir gegen kurz nach zehn mit zwei Autos zur Abgabe unseres Leihwagens nach Greifswald auf. Wir vertrauen schon leicht übermüdet der Fahrzeugnavi und erreichen den Hafen von Kröslin wieder gegen Mitternacht, wo Wolfgang und Gode Mathias und mich mit Champagner empfangen. Wir feiern den ersten Abend und den erlebnisreichen Tag, prüfen daneben noch sämtliche Außenbeleuchtungen.

In der Kröslin Marina gibt es WLAN, zu dem wir 60 Freiminuten geschenkt bekommen haben. Wir nutzen die knappe Zeit um die ersten Bilder vom heutigen Tage hochzuladen! Es klappt perfekt! Wir sind online an Bord und am Kartentisch unserer Elan 40 in Kröslin, www.marina-kroeslin.de Wir danken der Marinaleitung für den sehr guten Service hier Vorort!

Der Tag, der gestern um 06.00 begonnen hat, endet mit einer wohlverdienten Dusche.
Tim Eberhardt, Obmann Seesegeln

26.04.07 - 21:08 Uhr
Unsere ELAN 40 liegt wieder ruhig am Ausrüstungssteg an der Marina Kröslin und freut sich auf die letzte Nacht vor dem Überführungstörn :) G n8

26.04.07 - 19:10 Uhr
Mit ELAN unter Segeln: 6,5 Kts / Speed oG

26.04.07 - 18:55 Uhr
Die Maschine (Volvo Penta D2-40) läuft. Klar zum Auslaufen. Der erste Probeschlag auf den Bodden beginnt!

26.04.07 - 18:45 Uhr
Endabnahme in der Marina Kröslin (Mecklenburg-Vorpommern) www.marina-kroeslin.de abgeschlossen. Der neue Orm ist startklar zum Abnahme-Probeschlag.