Toll war´s! Super Wetter, nette Leute, Familienregatta und Party - was will man mehr?

Wir waren diesmal spät in Fleckeby, aber das war Absicht - zu gern wollten wir die Familienregatta mitnehmen, die uns schon vor 2 Jahren zugesagt hatte. Unser Aufenthalt war begleitet von sehr gutem Wetter, denn es war fast noch sommerlich warm.

Acht Hamburger Crews haben zur DM auf dem Großen Brombachsee gemeldet. Zwei Crews vom ASV. Anne, Sebastian und wir.

Donnerstag 0600: Der Wecker klingelt. Aufstehen. Fertig machen. Frühstücken. Auto beladen. Boot anhängen. 0800: Baumarkt, noch ein paar Kleinigkeiten kaufen. 0900: Im Konvoi auf die Autobahn Richtung Süden. Über A7, A2, A14 und A9 an Nürnberg vorbei noch 50 km nach Süden. Gesamt 710 km. Ankunft 1700. Zelt aufbauen und einräumen.

Freitag: Harriboot aufbauen. Basteln. Polieren. Vermessung. Alle Boote werden gewogen! Neue Waage, digital und geeicht. Einige Boote waren zu leicht (leichter als 210 kg), mussten Blei einbauen. Harriboot hat Übergewicht. Mit 242 kg viertschwerstes Boot im Feld von 41 Booten. Übrigens ist Harriboot auch das siebtältestes Boot im Feld.

Die Stellplätze für Zelte und Wohnmobile füllen sich immer mehr. Es ist deutlich zu eng.

Samstag und Sonntag: Vorregatta (Manfred-Stahl-Regatta). 5 Wettfahrten. Für uns 11. Platz von 37 Booten. Sonntagabend: Eröffnungsfeier mit Lokalpolitikern. Essen: Fränkisch. Braten, Kartoffelknödel, Soße.

Montag / 1.DM-Tag: Vormittags warten auf Wind. Nachmittags eine Wettfahrt. Wir hatten einen guten Start und wurden 3ter von 41 Booten. Abends: Tagespreisverlosung. Geschnetzeltes, Kartoffelknödel, Soße. Dann der Caipi-Abend. Traditionell ausgerichtet durch die Hamburger. 

Dienstag / 2.DM-Tag: 3 Wettfahrten. Dreimal schlecht gestartet, dann dreimal gut gesegelt. Platz 9, 8 und 10 für uns. Aber viele andere Crews haben auch große Böcke geschossen. So sind wir 5ter nach vier Wettfahrten. Abends: Treffen der Klassenvereinigung. Dann Braten, Knödel mit Soße.

Mittwoch / 3.DM-Tag: Warten auf Wind… Fränkisches Wurstbuffet.

Donnerstag / 4.DM-Tag: Vormittag warten auf Wind. Mittags Wind. Wir alle raus. Dann plötzlich 7 Bft. Keine Wettfahrt. Wieder rein. Warten. Wieder raus. Immer noch zuviel Wind. Wieder rein. Das war es für heute. Ausfahrt mit dem Bus: Besuch des Hopfenmuseum in Spalt. Spalter Hopfen ist wohl sehr bekannt. Anschließend: Schlachtefest im Festsaal im Nachbardorf. Mit Blowmusik (Blasmusik), Schäufele und CSU Stammtisch nebenan. Das machen die vom April bis Oktober jeden Donnerstag. Jeweils voller Saal mit mehr als 200 Gästen.

Freitag / 5. und letzter DM-Tag: Warten auf Wind. Wind kommt. Rausgefahren. Gestartet. Wind schläft ein. Abbruch. N über A. Heute keine Wettfahrt mehr! Wir sind 5ter! Abends: Meisterschaftsfeier.

Samstag: Einpacken, Abbauen, Rückfahrt. 710 km. Müde.

Sonntag: Auspacken. Aufräumen. Waschen. Bericht schreiben.

1. Platz: Frank Schönfeld mit Carsten ‚Butze’ Bredt (Hamburg/Hannover)
2. Platz: Sven Naumann mit Hans-Hermann Franke (Hamburg/Bremen)
3. Platz: Hauke Weber mit Maren Boy (Leer)
4. Platz: Christian und Andreas Decker (Essen)
5. Platz: Wir

Wir gratulieren den Gewinnern!

Antje und Harald
Harriboot G-3405

Liebe Segelbegeisterte!

der Sommer ist noch nicht vorüber - Zeit, sich nochmal Gedanken über ein paar schöne Tage auf der Ostsee zu machen. TOKE liegt aktuell einsam und alleine in Oskarshamn an der schwedischen Ostküste und wartet darauf, von Euch nach Hause gebracht zu werden.

Was erwartet Euch?

Ein wunderschönes Segelrevier im Schutz der Insel Öland. 

Wann kann es losgehen?

TOKE ist ab sofort verfügbar.

Wer soll sich angesprochen fühlen?

Jeder! Egal ob erfahrener Skipper, Segelanfänger oder Naturliebhaber, vollständige Crews oder einzelne Segler, ASVer oder Gäste. Wir suchen Dich / Euch und bieten weiterhin eine Crewbörse an. 

Wie hoch sind die Nutzungsgebühren?

TOKE kostet 170 Euro pro Tag. Die Kosten teilen sich durch die Anzahl der Mitsegler. Solltet ihr wenige sein, darf das kein Grund sein, nicht segeln zu gehen. Sprich uns einfach an, wir finden eine Lösung.

Wie kommt man nach Oskarshamn?

Von Hamburg aus sind es ca. 8 Std. mit dem Auto oder ca. 10 Std. mit der Bahn.

 

Meldet Euch bei uns! 

 

Euer Obteam TOKE

Imke, Daniel, Hauke

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Ahoi,

ein toller Saisonstart liegt hinter uns, die Urlaubszeit liegt vor uns. Nicht nur wir von der TOKE Obmannschaft hatten schon tolle Erlebnisse in diesem Jahr auf und mit unserem schönen neuen Schiff. Zeit also, einmal kurz zurückzuschauen, um anschließend gemeinsam nach vorne zu gucken.

 

 

+++ WAS IST NEU IN 2015 ? +++

Für alle, die es diese Saison noch nicht an Bord geschafft haben, hier eine kleine Aufzählung einiger unserer „Neuerungen“ seit dem Saisonende 2014. Viele von Euch werden auch Anregungen wiedererkennen. Vielen Dank für alle Hinweise, TOKE noch besser zu machen.

 

… fürs Segeln

* der neue CodeZero ist da! Für den Einsatz des CodeZero sind vom Skipper 100 Euro zu den Nutzungsgebühren zu zahlen.

* Gennaker jetzt mit Bergeschlauch für einfacheres Handling

* zwei Maststufen

 

… für den Komfort

* Cockpittisch

* zwei 10l-Diesel-Ersatzkanister   

 

… für die Sicherheit

* Erste-Hilfe-Rucksack mit ähnlicher Ausstattung wie Röde Orm

* vier neue Einpickpunkte im Cockpit

* Bergenetz und Rettungstalje (wie bei Röde Orm)

* Anker hat einen Kettenvorläufer bekommen

* neuer Hand-Suchscheinwerfer mit 12 V DC Anschluss und 155W

* viele „zig“ Ersatzteile jetzt an Bord verfügbar

u.v.m.

 

 

+++ RESTWOCHEN FREI +++

Das Wetter startet endlich durch – viel Sonne, genug Wind und die Gelegenheit auf wunderbare Segelerlebnisse in der Ostsee. Es sind noch Zeiten frei. Also schaut schnell in Eure Kalender und meldet Euch, z.B. für die Zeit vom:

 

18.07. – 26.07.2015   Stockholm/Schweden

22.08. – 29.08.2015   Südschweden/Bornholm

29.08. – 05.09.2015   Dänemark

05.09. – 12.09.2015   bis Kiel

ab 19.09. in Wedel

 

Da dieses Jahr leider schon Törns mangels Crew abgesagt wurden, aber auf der anderen Seite auch einige „nur mitsegeln“ wollen machen wir hiermit eine Crewbörse auf. Meldet Euch, egal ob Skipper, Erfahrener oder Anfänger – wir bringen Euch zusammen!

 

 

 

Euer Obteam TOKE

 

Imke, Daniel, Hauke

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Es ist Anfang April, die ersten Sonnenstrahlen versprechen baldigen Frühling (welcher allerdings dann selbst im Juni noch auf sich warten lässt). Hisopo, Trigonella und Portulak klappern im Winterlager aufgeregt mit den Curryklemmen – sie wollen raus auf die Alster. Wie sollen wir ihnen diesen Wunsch verwehren, haben sie uns in den letzten Jahren doch so schöne Momente und große Regattaerfolge beschert? So kommt es, dass noch vor Ostern zwei Laser2 an der Alster gemütlich in ihren Gurten schaukeln und von da an recht regelmäßig zu einem Törn über die Alster gebeten werden. Das Wasser ist zwar noch kalt, aber ein Laser2 „fliegt“ ohnehin lieber über das Alsterwasser, so dass weder Portulak noch Trigonella mangelnde Neoprenbekleidung beklagen.

Schon nach wenigen Wochen an der Alster, zeichnet sich für die ASV-Laser2 die erste Reise ab – zum Kemnader See um bei den Hattinger Segeltagen die eigene Geschwindigkeit mit derer anderer Laser2 zu vergleichen. Trigonella und Hisopo gewinnen bei Spibaum – Schwert – Schäkel (das ist die Laser2-Variante von Schere – Stein – Papier) und werden zusammen auf einen Trailer verladen. Mit im Gepäck sind die „alten Regatta-Hasen“ Niels, Christian und Vanessa, der Laser2-Wiedereinsteiger Hans-Joachim sowie mehrere Laser2-Regatta-Neulinge: Antje, Jürgen, Kathrin und Moritz. Die vier wollen ihre erste Laser2-Regatta wagen und bekommen dazu je einen erfahrenen Regattasegler als Mentor mit aufs Boot. Hisopo segelt mit Niels und Moritz – dem Vertreter der ASV-Jugend – souverän auf den zweiten Platz. Hans-Joachim folgt mit Valerija (SC Hattingen) und ihrem Boot auf Platz 3, Antje platziert sich mit dem Riester-Segler Christoph und dessen Last in first out auf 4, Kathrin steuert Geronimo (ein guter Freund der ASV-Boote) ganz souverän auf Rang 5 während Trigonella mit Jürgen an der Pinne und Christian am Trapez auf Platz 6 landet. Übrigens stellt der ASV bei den Hattinger Segeltagen exakt 50% des Feldes!

Zurück in Hamburg geht es Schlag auf Schlag. Portulak will als Ausgleich, dass er nicht mit in den „Pott“ durfte nun noch mehr gesegelt werden. Trigonella freut sich schon auf ihren ersten Salzwasserauftritt unter ASV-Stander im Juli. Die neuen ASV-Laser2-Regatta-Segler haben Blut geleckt. Es gibt kein Halten mehr. Das Training auf der Alster wird intensiviert, Trigonella und Portulak kommen dabei hin und wieder ganz schön aus der Puste. Gleichzeitig sollen sie ruhig und gutmütig sein wenn die neu formierte ASV-Jugendgruppe (Moritz, Max, Emma, Amrei, Laurenz, Jan und Thorbjörn) mit ihnen die ersten Schläge nach dem Opti wagt. Da ist es kein Wunder, dass die ASV-Laser2 zwischenzeitlich ein wenig zusätzliches Wellness-Programm und Pflege beanspruchen, die ihnen der jeweilige Obmann mit fleißiger Unterstützung der Aktiven liebevoll zukommen lässt.

Zum Maibock gibt es dann keinen Streit, denn Hisopo (mit Jan-Morten und Antje), Trigonella (mit Niels und Christian) und Portulak (mit Kathrin und Phil) dürfen alle ihr Können zeigen. Dazu kommt mit Geronimo (mit Vanessa und Meike) noch ein halbes ASV-Team sowie einige nette Gäste aus Hattingen und Osnabrück. Mit den Plätzen 1 für Trigonella, 3 für Hisopo, 4 für Geronimo und 6 für Portulak repräsentieren die ASV-Laser2 also wieder fast 50% des Feldes und zeigen eine gute Leistung.

Und dann, im Juni, stellen die ASV-Boote wieder 50% des Feldes bei der sogenannten Sommer-Regatta (wie gesagt, der Frühling lässt weiterhin auf sich warten) in Bad Zwischenahn. Damit es keinen Streit gibt (das Spibaum – Schwert –Schäkel – Debakel von April hatte Portulak doch etwas zugesetzt) wird neben den beiden Privatbooten Geronimo und Blaue Elise, Hisopo auserwählt - da er ja sonst auf dem Trailer bei Wüstenberg steht und somit dieses Jahr weniger Auslauf als die anderen hatte. Die Wahl ist gut: Hisopo mit Steuerfrau Kathrin und Vorschoter Christian segelt sich auf Platz 3, unmittelbar hinter Geronimo, Vanessa und Daniel auf 2. Elise ist noch ganz neu im Regattageschäft (sozusagen grün hinter den Ohren obschon eigentlich blau) und muss sich noch orientieren. Vor allem ist ihr noch nicht ganz klar, um welche Tonnen sie segeln soll. Trotzdem bringt sie Jürgen und Antje ganz zuverlässig durch alle Wettfahrten.

Die Bilanz bisher lautet also: die ASV-Laser2 sind zahl- und erfolgreich in die Saison 2015 gestartet. Nun freuen sie sich auf die WM / Travemünder Woche wo die ganze Rasselbande (Portulak, Hisopo, Trigonella, Elise und Geronimo) an den Start gehen wird. Sie sind alle schon ein wenig aufgeregt – vor allem abends vor dem Einschlafen. Bis es so weit ist, freuen sich die beiden Alster-Laser2 über jeden neuen Ritt über die Alster.

Es grüßen,

Portulak, Hisopo, Trigonella, Elise, Geronimo und deren Segler

Direkt neben dem VW-Werk wurde 1970 der Allersee angelegt. Mit knapp unter 300 m Breite und ca. 1,2 km Länge (in West-Ost-Richtung) liegt dieser See fast mitten in der Stadt und ist umrahmt von Bäumen. Eigentlich ist der See kein gutes Segel- oder Regattarevier. Aber die Wolfsburger machen jedes Jahr das Beste draus und zaubern immer wieder tolle Regatten.

Samstags war viel Wind, um die 4-5 Bft. Bei so einem kleinen See in einer Stadt mit Bäumen am Rand führt dies zu starken Verwirbelungen des Windes in Stärke und Richtung. Noch schlimmer als auf der Alster. Das war eine große Herausforderung. Am Sonntag wra dann nur sehr leichter Wind. Für uns galt es nur noch den bereits ersegelten dritten Platz zu verteidigen. Nach vorne konnten wir nichts mehr gewinnen, nach hinten aber zwei Plätze verlieren. Also segelten wir am Sonntag im wesentlichen taktisch.

Wir haben dann tatsächlich den 3. Platz (von 13) halten können.

Antje und Harald
Harriboot, G-3405