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 Conger Segelhinweise 

Allgemein
  • Bootsreservierung im Tages-Logbuch maximal zwei Wochen im voraus (Ausnahme: Regatten)
  • Nicht genutzte Bootsreservierungen erlöschen eine viertel Stunde nach der Startzeit (Das Boot ist dann wieder frei)
  • Ein Skipper / eine Skipperin mit Berechtigung Conger muss beim Törn an Bord sein und ist verantwortlich
  • Ein Törn dauert in der Regel 2 Stunden
  • Kurz-Segelanweisung im Boot beachten (laminierte Blätter)
  • Segeln nur bis maximal 5 Beaufort
  • An die Sicherheit denken: Immer Schwimmwesten tragen
  • Die Pagensand als letztes Boot benutzen (am besten eingestelltes Regattaboot)
  • NEU: An die Sicherheit denken: ab 4 Beaufort Kenterleinenanbringen (gelbe Leine mit zwei Karabinern)
  • Die Boote nur mit nicht färbenden Schuhen (Segelschuhen) oder Gummistiefeln betreten
  • Den Bootsschlüssel nie in der Kajütklappe stecken lassen (kann abbrechen)

Gästegebühren

  • Pro Gast (Nichtmitglied über 10 Jahre) und Törn EUR 5,-
  • Die Gästegebühren sind innerhalb einer Woche nach dem Törn durch den Skipper unter Angabe des Bootsnamens und des Nutzungszeitraums zu überweisen
  • Beispieltext: Alstergästegebühr Krautsand 01.04. 1600-1800
  • Konto: ASV e.V., Postbank Hamburg, BLZ 200 100 20, Konto 17 90 22 206

Reservierungen und vor dem Segeln

  • Jeweiliges Boots-Logbuch einsehen (Sperrungen, Schäden, Verluste, Besonderes)
  • In das Tages-Logbuch leserlich eintragen (weitere Eintragungen nach dem Segeln)
    • Bootsname
    • Startzeit
    • Name (Vornamen und Nachnamen) des Skippers / der Skipperin
    • Namen (Vornamen und Nachnamen) der Mitsegler
    • Unterschriften des Skippers und aller Mitsegler
    • Anzahl der Gäste
  • Bei mehr als zwei Seglern: weitere Schwimmwesten aus der ASV-Steg-Kiste mitnehmen

Reffen

  • Die Großsegel sind reffbar.
  • Der Großbaum ist am Lümmelbeschlag mit einem Reffhaken versehen. Die Reffkausch am Vorliek wird dort eingehängt. Anschließend wird dass Großfall durchgesetzt und belegt
  • Der Großbaum ist an der Nock mit einem fest montierten Smeerreep (Reffleine) ausgestattet. Das Smeerreep wird durch die Reffkausch am Achterliek gezogen und mit dem Unterliekstrecker verbunden. Der Unterliekstrecker wird stramm durchgesetzt
  • Mit den Reffgatchen (Reffbändsel) wird das überschüssige Segel am Baum fixiert

In der Box / Vorbereiten

  • Boot und Ausrüstung auf Schäden und Vollständigkeit überprüfen -> Inventarliste (falls Schaden / Verlust festgestellt wird, s.u.)
  • Schwert falls oben absenken (Boot ist stabiler und kann besser gepaddelt werden)
  • Ruderblatt und Pinne anbringen, Ruderblatttasche verstauen
  • Innenraum-Lenzer immer schließen (blaue Schaumstoff-Kugel unten)
  • Plicht-Lenzer schließen
  • Paddel bereitlegen
  • Schleppleine bereitlegen zum Festmachen an der Aufrigg-Boje
  • Gummi-Strop (Fallenklappersicherung) entfernen und verstauen
  • Segel anschlagen (hissen erst an der Aufrigg-Boje), Kunststoffrohre und Segelsäcke verstauen
  • Fockschot auslegen, Holepunkt des Fockrutscher einstellen (ganz vorne), Großschot vorbereiten
  • Ablegen
  • Vorleine an Festmacher-Boje belassen (Tampen durch das obere Auge der Festmacher-Boje stecken)
  • Heckleine am Steg belassen

An der Aufrigg-Boje / Vorbereiten

  • Festmachen mit Schleppleine
  • Fender abnehmen und verstauen
  • Paddel verstauen
  • Schwert hochnehmen (Boot kann beim Segelsetzen besser schwojen)
  • Segel hissen, erst die Fock und danach das Groß, Fallen aufschießen
  • Alles überprüfen
  • Ablegen
  • Schwert absenken
  • Schleppleine verstauen
  • Kajütklappe schließen und abschließen oder gegen Verlust sichern

Während des Segelns

  • Segeln nur bis maximal 5 Beaufort
  • Alster-Vorfahrtsregeln beachten (rechts vor links | Alsterdampfer haben immer Vorfahrt)
  • Jederzeit Ausguck halten
  • An die Sicherheit denken: Immer Schwimmwesten tragen
  • Immer an die Sicherheit denken: Am besten immer Schwimmwesten tragen
  • Kajütklappe schließen und abschließen oder gegen Verlust sichern
  • Beim Ausreiten nicht in die Wanten hängen
  • Ein Törn dauert in der Regel 2 Stunden

An der Aufrigg-Boje / Nachbereiten

  • Schleppleine bereitlegen
  • Festmachen mit Schleppleine
  • Schwert hochnehmen (Boot kann beim Bergen der Segel besser schwojen)
  • Segel bergen, erst das Groß und danach die Fock (noch angeschlagen lassen)
  • Fender anbringen zwischen Want und Fockrutscher (Holepunkt nach hinten)
  • Paddel bereitlegen
  • Schwert absenken (Boot kann besser gepaddelt werden)
  • Ablegen

In der Box / Nachbereiten

  • Rückwärts anlegen, Heck zum Steg
  • Boot mit Vorleine (an der Festmacher-Boje) und Heckleine festmachen
  • Vorleine nur so weit dicht holen, dass Festmacher-Boje nicht unter Wasser gezogen wird
  • Schleppleine verstauen
  • Paddel verstauen
  • Schwert absenken
  • Segel abnehmen, auf Kunststoffrohre aufwickeln, in Segelsäcke verpacken und in Kajüte hoch lagern
  • Pinne abnehmen, Ruderblatt abnehmen, in Ruderblattasche verpacken und in Kajüte verstauen
  • Schwimmwesten in Kajüte verstauen (2 Stück, weitere in die ASV-Steg-Kiste)
  • Großschot aufschießen und aufhängen
  • Fallen mit Gummi-Strop klappersicher abbinden
  • Innenraum-Lenzer immer schließen (blaue Schaumstoff-Kugel unten)
  • Plicht-Lenzer öffnen (nur von Hand, nicht mit dem Fuß, nicht mit Gewalt)
  • Boot reinigen (Außenhaut, Deck und Plicht), eingedrungenes Wasser entfernen
  • Segel und Schwimmwesten zum Trocknen hoch lagern oder aufhängen
  • Boot und Ausrüstung auf Schäden und Vollständigkeit überprüfen → Inventarliste (falls Schaden / Verlust festgestellt wird, s.u.)
  • Die Kajütklappe mit dem Bootsschlüssel verschließen

Segel aufwickeln

  • Groß: Umklappen des Kopfes an der obersten Latte und Aufwickeln auf dem Rohr von oben nach unten
  • Fock: Aufwickeln auf dem Rohr von unten nach oben. Hals eine Wicklung mehr als Horn

Nach dem Segeln

  • Bootsschlüssel in das Schapp hängen
  • In das Tages-Logbuch leserlich eintragen (den Eintrag vervollständigen)
    • Endzeit
    • Nicht OK am Beginn / Neuer Schaden / OK am Ende
    • Kommentar und Wetter
  • Bei mehr als zwei Mitseglern: weitere Schwimmwesten in die ASV-Steg-Kiste zurücktun Nach Kenterungen
  • Boot und Ausrüstung auf Schäden und Vollständigkeit überprüfen ( Inventarliste (falls Schaden / Verlust festgestellt wird, s.u.)
  • Boot und Ausrüstung reinigen
  • Boot und Ausrüstung trocknen (Wartungsluke öffnen und Wasser entfernen)
  • Arbeiten umgehend ausführen damit das Boot möglichst schnell wieder bereit ist

Schäden an den Booten / an der Ausrüstung

  • Havarie-Ordnung beachten
  • Schäden immer sofort ins Tages- und Boots-Logbuch eintragen
    • Im Tages-Logbuch das Feld "neuer Schaden" ankreuzen
    • Im Boots-Logbuch ein Kurz-Bericht
  • Es muss ein separater und ausführlicher Havarie-Bericht geschrieben werden
  • Schäden immer sofort den jeweiligen Bootsobleuten und / oder Alsterobmann melden (Namen und Telefonnummern sind vorne in den Logbüchern und unten in diesem Dokument)
  • Weiteres Vorgehen mit dem jeweiligen Bootsobleuten und / oder Alsterobmann besprechen
  • Arbeiten umgehend ausführen damit das Boot möglichst schnell wieder bereit ist

Verlust von Ausrüstung

  • Havarie-Ordnung beachten
  • Verluste immer sofort ins Tages- und Boots-Logbuch eintragen
    • Im Tages-Logbuch das Feld "neuer Schaden" ankreuzen
    • Im Boots-Logbuch ein Kurz-Bericht
  • Bei Verlusten bis EUR 100 muss der Skipper / die Skipperin in der Regel selber für Ersatz sorgen
  • Bei Verlusten ab EUR 100 muss ein separater und ausführlicher Havarie-Bericht geschrieben werden
  • Verluste immer sofort den jeweiligen Bootsobleuten und / oder Alsterobmann melden (Namen und Telefonnummern sind vorne in den Logbüchern und unten in diesem Dokument)
  • Weiteres Vorgehen mit dem jeweiligen Bootsobleuten und / oder Alsterobmann besprechen
  • Arbeiten umgehend ausführen damit das Boot möglichst schnell wieder bereit ist

Reparaturen / Ersetzen von Ausrüstung

  • Reparaturen / Ersetzen von Ausrüstung nur nach Rücksprache mit dem Bootsobleuten / Alsterobmann
  • Ersatzbedarf kann eventuell in der Kiste gefunden / durch Bobby Reich gestellt werden (Bei freundlichen Anfragen helfen uns die Mitarbeiter von Bobby Reich sehr gerne)
  • Werkzeug ist in der ASV-Steg-Kiste / kann von Bobby Reich geliehen werden
  • Arbeiten umgehend ausführen damit das Boot möglichst schnell wieder bereit ist

Trailern

  • Nutzung nur mit gültiger (nicht abgelaufener) TÜV-Plakette und im technisch einwandfreiem Zustand
  • Vor dem "Abtauchen" die Beleuchtungsanlage abnehmen
  • Trailer nicht verkehrswidrig oder behindernd abstellen

Inventarliste (lose Ausrüstung)

  • Groß
  • Fock
  • Fockschot (grün, ca. 8m, normal an der Fock)
  • 2 Kunststoffrohre
  • 2 Segelsäcke
  • Ruderblatt
  • Ruderblatttasche
  • Pinne mit Ausleger
  • Ausbaumer
  • Kenterleine (gelb, ca. 2m, mit zwei Karabienern) -> NEU
  • Schleppleine (ca. 5-10m)
  • 2 Schwimmwesten
  • 2 Fender
  • 2 Paddel
  • Ösfass
  • Schwamm
  • Bürste / Zahnbürste
  • Kunststoffkorb
  • Gummi-Strop

Kontakt
Anne Kröger & Sebastian Brüggmann, Obmann/frau Krautsand, anne.kroeger@asv-hamburg.de, 0176/61187732, sebastian.brueggmann@asv-hamburg.de, 0179/9085484

NN, Obmann Medemsand

Daniel Scherz, Obmann Pagensand, daniel.scherz@asv-hamburg.de, 0178 / 4591655

Stefan Weigand, Alsterobmann, alster@asv-hamburg.de, 0179 / 7250580

eMail Kontakt Obmann Conger
Nutzungsanfrage / Einweisungsanfrage stellen

Conger-Segelhinweise 2010 (.pdf-Datei, 85 KB)


Regelung der Vergabe der Congerberechtigungen

Liebe Alsterneulinge, damit Ihr wisst, wie Ihr möglichst schnell in den Genuss des Segelns mit unseren Congern auf der Alster kommt, werde ich Euch hier das Prozedere des Erwerbs der Berechtigung Conger erläutern

Voraussetzungen
1. Vollmitglied im ASV-Hamburg

2. Besitz eines Segelscheines (SBF Binnen Segel, SBF See, A-Schein, R-Schein oder höherwertig)

3. Mindestens zweimaliges vorheriges Mitsegeln bei einem anderen Vereinsmitglied auf einem Conger, um den Umgang mit den Booten zu lernen. Auf Mög¬lich¬keiten, sich für das Segeln zu verabreden, werdet Ihr z.B. vom Aufnahmeaus¬schuss in der Aufnahmesitzung hingewiesen. Eine weitere Möglichkeit ist das Club-Segeln donnerstags um 1730

4. Kenntnis der Segelanweisung Conger

Vergabeablauf
Bei Erfüllung der Voraussetzungen und Vorführung der geforderten Kenntnisse wird die Berechtigung vorläufig erteilt und es kann sofort eigenverantwortlich gesegelt werden. Auf der jeweils nächsten Vorstandssitzung wird die Berechtigung offiziell

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Berechtigung Conger (.pdf-Datei, 27 KB)