Die Laser 2 dürfen nach einer Einweisung durch den Obmann von Mitgliedern des ASV geführt werden, die mindestens im Besitz eines SBF-Binnen / A-Scheins sind und ausreichende praktische Segelerfahrungen haben.
Laser II Einweisung
Ysop (magentafarbener Rumpf) ist für Regatten ausgerüstet worden und soll daher als zweites
Boot benutzt werden.
Das Großsegel darf nur außerhalb der "Boxengasse" gesetzt und geborgen werden, z.B. an den
Bojen vor den Conger-Liegeplätzen. Als Vorleine kann der Fock-Cunningham benutzt werden.
Der "Kenterball" (10l-Faltkanister) muss immer verwendet werden. Ausgenommen ist lediglich die
Teilnahme an Regatten.
Bitte den Spinnaker nach dem Segeln aus der Trompete ins Cockpit ziehen und locker über den
Großbaum legen - so kann er gut trocknen und bleibt es auch. Auch die Schoten bitte zum
Trocknen aufhängen.
Sind die Segel sehr nass, z.B. durch Regen oder Kenterung vor dem Anlegen, sollen sie nicht in
der Segelgarage verstaut werden. Stattdessen die Segel einzeln locker aufgerollt unter der
Persenning lagern, Eintrag im Logbuch nicht vergessen!
Die Boote immer bis zum Anschlag hochziehen. Achtet bitte darauf, dass die Schoten unter der
Persenning sind und dass keine Persenning-Gurte ins Wasser hängen.
Ersatzschäkel in diversen Größen (z.B. für den Fockhals) befinden sich im Logbuchschapp. Bitte
informiert die Obleute, falls ihr einen Schäkel entnommen habt, und sorgt selbst für die Ersatzbeschaffung - Yachtausrüstung Hamburg oder Laser Ziegelmayer sind gut sortiert. Achtet bitte
darauf, einen geschmiedeten Schäkel immer durch einen solchen zu ersetzen - gestanzte
Schäkel sind nicht stabil genug (aber dafür eben auch billig).
Segel aufrollen - so wird's gemacht:
Groß: Umklappen des Kopfes an der obersten Latte und
Aufwickeln auf dem Rohr von oben nach unten.
Fock: Aufwickeln auf dem Rohr von unten
nach oben. Auch hier darauf achten, dass
die Nähte parallel zum Rohr liegen.
Stand Juni 2010
Segeltechnik
Wenig Wind
Unterliekstrecker durchsetzen, wenig Zug auf Niederholer, Cunningham ganz offen
Vorschoter sitzt in Lee, Steuermann oben möglichst weit vorne
Mittlerer Wind
Unterliekstrecker etwas offen, leichter Zug auf Niederholer
Boot wird die ganze Zeit aufrecht gehalten
Viel Wind
Unterliekstrecker ganz angezogen, Niederholer durchsetzen
Unbedingt aufrecht fahren
Bei schnellen Gleitfahrten nach achtern rutschen, Boot steuert sich dann besser.
Spisetzen
Vorschoter setzt den Baum, danach zieht Steuermann den Spi
Sofort Achterholer belegen, Baum darf das Vorstag nicht berühren (Bruchgefahr und Fockbeschädigung)
Spibergen
Zuerst Einholerleine einsammeln, dann Fall lösen und Spi bergen.
Vorschoter achtet darauf, dass die Schoten nicht vor den Bug fallen, baut danach den Baum ab
Der Spibaum ist rechtwinklig zum Wind zu fahren. Bei zu viel Krängung abfallen! Je weiter Ihr anluvt, desto mehr legt Euch der Wind auf die Seite.
Kentern
Wichtigste Regel: Am Boot bleiben, es sinkt nicht!
Am besten im Moment des Kenterns auf das Schwert steigen.
Nicht die Achterkante des Schwertes beim Draufklettern beschädigen!
Anlegen
Es empfiehlt sich bei bestimmten Windrichtungen, das Großsegel zu bergen und nur mit der Fock in die Box zu segeln.
Ganz Wichtig
Segeln nur mit Schwimmwesten!
Segeln nur mit Segellatten!
Segeln nie ohne Fock, weil der Mast durch das Fockfall gehalten wird. Bruchgefahr!