Das Jollenwochenende hat Tradition

Dieses Jahr fand das Jollenwochenende am langen Himmelfahrtswochenende statt, das heißt es gab zwei volle Tage Segelspaß neben den An- und Abreisetagen.



Für einige Mitglieder hat das Jollenwochenende Tradition. Eine Teilnehmerin war bereits vor Ihrer Geburt dabei und seitdem natürlich auch aktiv regelmäßig. Man muss jedoch nicht im Verein geboren werden, um hier eine gute Zeit zu haben. Das Wochenende bietet auch für neue Vereinsmitglieder die ideale Gelegenheit andere Segler:innen und Boote kennenzulernen.



Normalerweise ist die Oddny fest im Programm, denn Fleckeby ist ihr Heimathafen. Leider hat sie jedoch das Konzept „Mast und Schotbruch“ auf dem Nordseetörn zu wörtlich genommen und braucht nun erstmal Liebe und Pflege. Sie wird erst beim nächsten Mal wieder dabei sein. Glücklicherweise wurden die Alsterjollen (Lühesand, Bahia, RS500, Seggerling), Skiffs und Optis auch dieses Jahr durch Eignerschiffe ergänzt. Drunter ein 505er, die Ixylon und ein 35Fuß Seeschiff namens Kalle.





Wer wollte konnte eine Einweisung für den Seggerling bekommen, einmal das Seeschiff steuern oder sich im Trapez ausprobieren. Der Wind war auf jeden Fall stark und böig genug, um auch die eine oder andere Kenterung zu testen oder vom "Hafenkino", dem gemütlichen Vereinsraum des WSF mit großer Fensterfront zur Schlei, zu beobachten.



Bei einer kleinen Sundowner Tour wurden Kalle und Galadriel (8m Eignerboot) auf ihre Belastungsgrenze getestet.





Am Samstag Nachmittag geschah zudem ein kleines Wunder, ermöglicht durch fleißige Helfer:innen. Zum Einen gab es frische Waffeln, während zum Anderen ein Jacuzzi auf den Hof rollte. Ein paar Stunden später konnte man sich darin dicht an dicht aufwärmen. Man sagt, es waren bis zu elf Personen gleichzeitig darin, jedoch war darunter auch ein Stehplatz.



Wenn du das Jollenwochenende noch nicht erlebt hast, dann sei nächstes Mal dabei, denn jede Tradition braucht einen Anfang.